Unser neuer Online-Service macht die Vorsteuererstattung aus dem EU-Ausland so einfach wie nie. Eine künstliche Intelligenz sorgt im Hintergrund für Ordnung, der komplizierte Papierkrieg ist vorbei.

Bis dato war das eine mehr als mühselige Angelegenheit für Unternehmen: Die im EU-Ausland gezahlte Vorsteuer vom Fiskus rückerstatten zu lassen. Eine gemeinsame Innovation von KPMG Alpen-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und Abacus macht die EU Vorsteuererstattung aber jetzt zu einem Kinderspiel. Die hochsichere Online Lösung VAT-Returns erledigt dies nun weitgehend automatisch. Ganz ohne Fachkenntnisse und aufwändige, manuelle Arbeitsschritte holen sich Unternehmen so die ausländische Vorsteuer zurück.

Das ist die Sachlage: Sie sind ein österreichisches Unternehmen und beziehen innerhalb der EU umsatzsteuerpflichtige Leistungen. Das können insbesondere Übernachtungen oder andere Reisekosten sein, Kosten für Events oder etwaige andere (Grundstücks-)Leistungen. Für derlei Leistungen können sich die betroffenen Unternehmen die geleistete Vorsteuer von den ausländischen Finanzbehörden zurückholen. Das ist indes an einige Vorbedingungen geknüpft:

  • Das Unternehmen erbringt (grundsätzlich) umsatzsteuerpflichtige Leistungen/Lieferungen im Inland.
  • Es ist zum Vorsteuerabzug in Österreich berechtigt.
  • Es bezieht im EU-Ausland umsatzsteuerpflichtige Leistungen oder Lieferungen, die nicht dem Empfängerortprinzip beziehungsweise den Voraussetzungen für innergemeinschaftlichen Erwerb unterliegen.
  • Der Betrieb ist nicht in dem jeweiligen anderen EU-Land umsatzsteuerlich erfasst.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, konnten diese Unternehmen bis dato ein manuelles Vorsteuerrückerstattungsverfahren einleiten. Die ausländische Vorsteuer auf diesem Wege zurück zu holen war ein sehr mühseliger Prozess – der nun völlig vereinfacht wurde, dank VAT-Returns.

Und so einfach funktioniert das:

  1. Sie laden sämtliche Rechnungen mit ausgewiesener EU Vorsteuer einfach ungeordnet auf das Portal hoch.
  2. Die dahinterliegende Automatisierung verarbeitet mit künstlicher Intelligenz Ihre Belege, sortiert diese und generiert Ihnen eine Übersicht über die in den Rechnungen ausgewiesenen ausländischen Vorsteuern pro Land. Diese Übersicht dient Ihnen als Entscheidungsgrundlage, ob Sie die Vorsteuern in den jeweiligen EU-Ländern rückerstatten lassen wollen.
  3. Sie entscheiden sich für die Rückerstattung: Die Belegbilder werden dann in einem Schema vorerfasst. Sie ergänzen etwaig die Zuordnung der Belegbilder zu den Ausgabengruppen (RV-Codes) und erzeugen den XML-Export für Finanzonline

Das Tolle daran ist, dass VAT-Returns für österreichische Unternehmer für sämtliche EU-Länder einsetzbar ist. Denn grundsätzlich ist die Vorsteuerrückerstattung innerhalb der EU ein standardisiertes Verfahren, aber es existieren länderspezifische Besonderheiten in der möglichen Rückerstattungshöhe der Vorsteuer. Diese Besonderheiten sind in VAT-Returns pro Land jeweils hinterlegt, so dass es hier auch dank der eingesetzten künstlichen Intelligenz garantiert keine Unklarheiten gibt.

Wichtig noch abschließend: Für die Erstattung der Vorsteuer gibt es zu beachtende Fristen. Bis zum 30. September des Folgejahres ist es möglich, die Vorsteuerrückerstattung des Vorjahres zu beantragen (Achtung: Fallfrist!). Diese Frist ist für sämtliche EU-Länder gleich. Um hier nicht in Zeitverzug zu geraten, empfiehlt es sich, mit der Vorbereitung zur Rückerstattung in den Sommermonaten zu beginnen. Alle EU-Länder sind zudem verpflichtet, innerhalb von acht Monaten über den Antrag zu entscheiden und über die mögliche Vorsteuerrückerstattung zu informieren. Sollte es zu verzögerten Rückzahlungen außerhalb dieser Frist kommen, so wird die Gutschrift verzinst.

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